Der Abbruch der drei Mohren in der Stuttgarter Friedrichstraße war Anlass zur Gründung des Fördervereins. Am 27. Oktober 1976 wurde der Verein zur Förderung und Erhaltung historischer Bauten e.V. gegründet. Erstes förderndes Objekt war das Kanonenhäusle auf der Hasenbergsteige. Es folgten der Marmorsaal, das Metropol Lichtspieltheater, das Boschareal, der Stuttgarter Hauptbahnhof und zuletzt Das Neue Lusthaus im Schlossgarten Stuttgart. Das Kanonenhäusle wurde vom Verein restauriert und wird bis heute genutzt. Mehr lesen

Verein zur Förderung und Erhaltung
historischer Bauten e.V.

Das Ziel des Vereins ist, gemeinsam mit dem „offiziellen“ Denkmalschutz und der Stadt Stuttgart an der Erhaltung der noch vorhandenen historischen Bausubstanz der Stadt mitzuwirken.

Dabei will der Verein besonders auch auf die kleinen, alltäglich nicht beachteten Bauwerke aufmerksam machen, um sie so vor dem Untergang zu retten. Diese Broschüre soll wie die folgenden durch Informationen und Darstellung dazu beitragen, das Interesse der Bürger zu wecken und das Auge zu schärfen. Stuttgart besitzt noch viele zwar kleine und einfache historische Bauten, die dennoch Aufmerksamkeit verdienen und erhalten bleiben sollten. Diese historischen Zeugnisse müssen wieder ins Bewusstsein der Bürger gerufen werden. Dann können sie dazu beitragen, dass sich die Bürger mit ihrer Stadt wieder stärker identifizieren.

Bei diesen Bemühungen steht für den Verein die Erhaltung des „Echten“ im Vordergrund, weil nur dadurch das Atmosphärische überliefert werden kann. Eine dekorative Stadtkulisse, die nur Fassade ohne historische Substanz präsentiert, reicht nicht aus, um eine Stadt aus ihrer seelenlosen Verödung herauszuführen und sie in eine von Menschen bewohnbare Umwelt zu verwandeln.